Aloha Hawaii

Nach einem knapp siebenstündigen Flug erreichten wir vorletzte Woche Dienstag Hawaii und somit die andere Seite der Welt. Da wir über die Datumsgrenze geflogen sind, erlebten wir den 10. Mai zwei mal in diesem Jahr. Einmal in Tokyo und einmal auf Hawaii. 🙂

Mit dem öffentlichen Bus ging es in unser Hostel, welches direkt in Waikiki Beach lag. Nachdem wir tagsüber durch Waikiki spazierten trafen wir uns am Abend mit Becky und Tobi, die am gleichen Tag in Oahu ankamen. Über 7 lange Monate haben wir uns nicht gesehen und endlich konnte ich meine Becky wieder in die Arme schließen 🙂

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Waikiki Beach, Honolulu

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meine Becky ❤

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Hibiscus Flower

Am nächsten Tag mieteten wir vier uns für die kommenden Tage ein Auto und fuhren zuerst zum Pearl Harbor. Der weltbekannte Hafen in Oahu ist das Hauptquartier der US-Pazifikflotte. Mit dem Angriff auf den Pearl Habor, bewirkten die Japaner im zweiten Weltkrieg den Kriegseintritt der USA.

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Am Nachmittag ging es noch an den Kailua Beach, der wohl schönste Strand auf Oahu. Türkis-Blaues Wasser und wunderschöner Strand. Der perfekte Ort, um sich von dem noch vorhandenen Jetlag zu erholen.

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Kailua Beach, Oahu

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Kailua Beach, Oahu

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Cocktails trinken am Abend

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bester Nachtisch! Froyo

Für den nächsten Tag hatten wir uns einen der vielen Tracks in Oahu ausgesucht. Hawaii eignet sich sehr gut zum wandern, es gibt unzählige Wanderwege mit wunderschönen Aussichtspunkten. Wir entschieden uns für den Pali Notches Track, der eigentlich kein offizieller Track ist. Am gleichnamigen Aussichtspunkt gibt es einen verstecken Weg durch das Gebüsch, der bis auf die Klippen hoch zu einem „Steinloch“ führt. Der Weg ist relativ steil und teilweise bewegt man sich sehr nahe am Abgrund. Netterweise hat irgendjemand auf dem Weg Seile montiert, die den Auf- und Abstieg deutlich erleichtern.

Von allen Tracks, die wir in Oahu gemacht haben, war dies der Schönste. Man hatte eine unglaubliche Aussicht auf die ganze Insel und es waren kaum andere Touristen dort. Absolut empfehlenswert!

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was für eine Aussicht!

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Weg direkt am Abgrund

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richtig cooler Track!

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kurze Pause 🙂

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Steinloch 

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🙂

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atemberaubend.

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Am Abend schauten Georg und ich uns den Sonnenuntergang am Waikiki Beach an. Auch wenn Honolulu sehr touristisch ist, hat es uns dort unglaublich gut gefallen. Die Surfer am Strand, die Einkaufspromenade unter Palmen und die viele Restaurants machen Waikiki zu einem einzigartigen Ort.

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Sunset, Waikiki Beach

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Am nächsten Tag ging es zum Koko Crater Trail. Der Weg ist ziemlich steil und man muss über 1000 Stufen steigen, die früher einmal als Schienen fungierten. Der Weg nach oben ist vor allem zur Mittagszeit sehr anstrengend, da die Sonne einem gnadenlos auf den Kopf scheint und zudem unzählige Touristen dort unterwegs sind. Schafft man es bis nach oben, hat man eine ganz schöne Aussicht auf die Insel. Der Track war ganz cool, allerdings würde ich ihn nicht nochmal machen, da er einfach nur anstrengend war. Zudem hat man vom  Diamond Head meiner Meinung nach eine noch schönere Aussicht auf Honolulu.

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der ewig lange Aufstieg…

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geschafft!

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…und wieder runter

Nach dem anstrengenden Walk war erst einmal eine Abkühlung fällig. Die Hanauma Bay liegt fünf Minuten vom Koko Head Crater entfernt und ist ein super Schnorchel Spot. Für Touristen kostet dieser Strand $7 Eintritt und man muss zu Beginn einen Film anschauen, der nochmal darauf hinweist, wie wichtig es ist die Tiere und Korallen im Wasser zu schützen. Leider gibt es immer wieder Idioten, die sich auf die Korallen stellen oder Fische füttern, obwohl das verboten ist und die Unterwasserwelt zerstört.

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Hanauma Bay

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Hanauma Bay

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schnorcheln

Am darauffolgenden Tag fuhren wir vier in Richtung Norden. Becky und Tobi wollten sich das Polynesian Culture Center anschauen und Georg und ich erkundeten den Norden der Insel. Der Norden von Oahu ist besonders beliebt bei Surfern, da es dort die besten Wellen gibt. Wir haben uns allerdings in das kleine Städtchen Haleiwa verliebt. In dieser kleinen Surfstadt gibt es viele coole Läden und Boutiquen, unscheinbare Restaurants und viele Kunstgalerien.

Am nächsten Morgen sind wir in der Früh, bevor wir das Auto zurückgeben mussten, zum Diamond Head gefahren. Der Diamond Head ist ein Berg in Waikiki und das Wahrzeichen der Stadt Honolulu. Nach circa 30 Minuten erreicht man zu Fuß die Spitze des Berges und hat von dort aus eine wunderschöne Panoramaausicht auf Waikiki und Honolulu. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand mit Becky und Tobi.

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Diamond Head

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Diamond Head

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wunderschöne Aussicht auf Honolulu

Nach sechs Tagen mussten wir uns dann auch schon wieder voneinander verabschieden, da es für uns weiter nach Kauai ging. Kauai ist ebenfalls eine der acht Hauptinseln von Hawaii und mit sechs Millionen Jahren die älteste Insel. In Kapaa hatten wir über Airbnb eine Familie gefunden, die im Garten Zelte aufgebaut hat und diese vermietet. Im Vergleich zu den Hotels und Hostels war diese Übernachtungsalternative ein wahres Schnäppchen. Am nächsten Tag erkundeten wir den Norden der Insel und fuhren als erstes zum Leuchtturm in Kilauea. Anschließend ging es weiter nach Princeville, ein wunderschönes kleines Örtchen. Am Ende des Ortes befinden sich auf den Klippen einzigartige Naturpools. Bei Flut werden die Pools mit Meerwasser gefüllt und bei Ebbe kann man dort wunderbar baden. Das Schönste dabei ist, wenn man einen Pool für sich alleine hat 🙂

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Lighthouse

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ganz viele Schildkröten 🙂

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Queens Bath, Princeville

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Queens Bath, Princeville

Nachdem wir noch etwas im Norden herum gefahren sind ging es am Nachmittag noch in den Süden nach Poipu. Dort gibt es einen wunderschönen Strand zum Entspannen und Schnorcheln. Neben vielen Touristen und Einheimischen entspannten auch eine Seaturtle und ein Monk Seal am Strand. Die Seaturtle hatte sich teilweise mit Sand bedeckt und schlief, die Robbe lag ebenfalls am Strand und ruhte sich aus, bevor es in der Nacht zum jagen geht. Die Hawaii-Mönchsrobben sind vom Aussterben bedroht und es gibt weltweit nur noch 600 von dieser Art. Die Robbe am Strand war vermutlich schwanger und wurde von Naturschützern besonders geschützt, damit keiner der Strandbesucher ihr zu nahe kam.

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Poipu Beach

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Monk Seal

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Turtle

Am dritten und letzten Tag besuchten wir den Waimea Canyon, den Grand Canyon des Pazifik. Er ist zwar nicht annähernd so groß wie der Grand Canyon in Amerika, trotzdem ist er mit nichts auf Hawaii zu vergleichen.

Kauai war mit Abstand die grünste Insel, die wir auf Hawaii gesehen haben. Das heißt natürlich auch, dass es dort oft regnet, allerdings sind das meistens nur 2-3 minütige Regenschauer. Auch von der Natur und Landschaft hat uns Kauai besonders gut gefallen.

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Waimea Canyon

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Waimea Canyon

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Letzte Woche Donnerstag ging es dann weiter nach Maui, die wohl bekannteste Insel Hawaiis nach Oahu. Unser Hostel lag in der hübschen, kleinen Stadt Lahaina und war im Vergleich zu Oahu ganz schön teuer. Am nächsten Tag ging es als erstes nach Ioa Valley, wo eine Straße mitten in den Dschungel führt. Über kleine Wanderwege kann man dort zu verschiedenen Aussichtspunkten spazieren. Danach ging es in den Nordwesten zu den Olivine Pools und einem richtig coolen Blowhole. Auf dem Rückweg machten wir noch bei einer Brauerei halt, testeten verschiedene Biersorten und verbrachten den Nachmittag am Strand. Der Black Rock Beach ist unser Lieblingsstrand auf Maui, da es dort einen tollen spot zum Schnorcheln gibt. Neben vielen bunten Fischen gibt es dort auch ganz viele Meeresschildkröten, die teilweise bis an den Strand schwimmen. Dort verbrachten wir auch den darauffolgenden Tag und machten eigentlich nichts anderes als schnorcheln und schlafen 🙂

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Ioa Valley, Maui

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Olivine Pools, Maui

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Olivine Pools, Maui

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Blowhole

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Blowhole

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Blowhole

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schöne Landschaft

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Beach, Maui

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Beach, Maui

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Swimming with Turtles

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schönster Sonnenuntergang

Unseren letzten Tag auf Maui konnten wir richtig gut nutzen, da unser Flieger erst um 22 Uhr abends ging. Somit entschieden wir uns, an diesem Tag, die Road to Hana zu fahren. Sie verläuft an der Nordküste von Maui und ist über 100km lang. Angenehm ist die Strecke nicht zu fahren, da sie hauptsächlich aus Kurven besteht, was auf Dauer ziemlich anstrengend wird. Die Straße führt durch einen Regenwald und es gibt dort viele Wanderwege und Wasserfälle. Unser Ziel waren die Waikamoi Falls, die man nach einem einstündigen Walk durch einen wunderschönen Bambuswald erreicht. Mitten drin hat es so stark angefangen zu regnen, dass wir und unsere Klamotten klitsch nass waren. Für meine Kamera hatte ich extra eine Tüte mitgenommen, was -wie sich danach herausstellte- leider nicht viel gebracht hatte. Klitsch Nass und schon etwas zu spät dran, sprangen wir ins Auto und fuhren zurück zum Flughafen, um den Weiterflug ans Festland nicht zu verpassen.

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Waterfall, Hana Road

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Bamboo Forest

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Bamboo

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Waikamoi Falls

 

Alles in allem hat uns Hawaii unglaublich gut gefallen. Die Inseln sind vielfältig, haben wunderschöne Strände, tolle Schnorchelmöglichkeiten und eine atemberaubende Landschaft, die man in zwei Wochen nicht mal ansatzweise komplett erkunden kann.

 

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