Bye Bye Australia

Als erstes wünschen wir euch allen noch ein wunderschönes und vor allem gesundes Jahr 2016. Ein Jahr, mit vielen tollen Momenten, unvergessliche Stunden mit euren Liebsten, aufbauenden Erfolgserlebnissen und guten Freunden in guten sowie in schlechten Zeiten. Wir sind gespannt, was das kommende Jahr uns bringt und hoffen, dass es genauso weitergeht wie das letzte Jahr aufgehört hat 🙂

Das einzige was sich allerdings dieses Jahr ändern könnte, wäre die Zeit, die so raaaaaasend schnell verfliegt. Da steigt man in Frankfurt ins Flugzeug, liegt paar Tage am Strand, besucht ein paar Nationalparks und schwupp die wupp sind 3 Monate rum und wir stehen am Flughafen in Sydney und holen unseren ersten Besuch aus Deutschland ab.

Nachdem wir unsere Australientour in Jervis Bay beendet haben und einen sonnigen Tag am Bondi Beach in Sydney verbrachten, haben wir zwei Tage vor Weihnachten Georgs Mama am Flughafen in Sydney abgeholt. Das Wiedersehen mit Georgs Mama war sehr schön- trotzdem mussten Georg und ich am gleichen Tag eine harte Trennung verkraften und unseren geliebten Camper zurückgeben. Er war für über 2 Monate unser Zuhause auf vier Rädern, hat uns stets zuverlässig in jede Ecke Australiens gebracht und uns nie im Regnen stehen lassen. 13.000km, voll mit unglaublich schönen und wertvollen Erinnerungen. Ich hätte nie gedacht, dass man sich so schnell und so gut an ein Leben im Camper gewöhnen kann.

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Welcome to Australia

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Bondi Beach, Sydney

Unser Hotel in Sydney lag direkt am Hyde Park, sodass wir zu Fuß ungefähr 10-15 min. zum CBD (Central Business District – Zentrum von Sydney) gebraucht haben. Nachdem wir in unserem Hotel eingecheckt haben, sind wir auch schon direkt los und haben uns Sydney angeschaut. Zugebenermaßen hatte ich zuvor etwas Angst, Sydney könnte mich enttäuschen. Man hat ja schon gewisse Erwartungen an bestimmte Orte oder auch Ausflüge, die man unternimmt und natürlich möchte man nicht enttäuscht werden. Sydney hingegen hat mich alles andere als enttäuscht. Ich liebe Großstädte und ich liebe es, in einer Großstadt eine von vielen zu sein, Menschen um sich rum zuhaben aber trotzdem anonym zu sein. Und Sydney hat in meinen Augen einfach alles was eine perfekte Stadt braucht: Eine einzigartige Skyline, unzählige Einkaufsmöglichkeiten, tolle Sehenswürdigkeiten, Strand und Meer. Unser erstes Ziel war an diesem Tag das weltbekannte Opera House- das Symbol der Stadt, wenn nicht sogar ganz Australiens. Jeder der an Australien denkt, denkt mit Sicherheit als erstes an das Opernhaus in Sydney. Die Geschichte des Opernhauses ist sehr interessant. Die Stadt Sydney hat nämlich damals eine internationale Ausschreibung veröffentlicht und suchte nach einem Architekten für die Erschaffung eines einzigartigen Opernhauses.  Unter unzähligen Einreichungen setzte sich der dänische Architekt Jörn Utzon durch und wurde mit diesem Projekt weltberühmt. Man munkelt, dass er sich die Form des Opernhauses bei Orangenschalen abgeschaut hat. Verrückt, aber es sieht tatsächlich so aus. Und, ich finde es ist ihm sehr gut gelungen. Auch wenn ich das Opernhaus im Voraus schon tausendmal im TV, auf Bildern oder Postkarten gesehen habe, fand ich es magisch, endlich live vor Ort zu stehen und eigene Bilder schießen zu können. Im Anschluss daran sind wir einmal über die Harbour Bridge, Richtung Milsons Point gelaufen. Von der anderen Uferseite hat man (finde ich) den schönsten Blick auf die Habour Bridge, das Opernhaus und die Skyline von Sydney. Mit diesem tollen Ausblick hat es Sydney auf meiner Liste der Lieblingsstädte ganz weit nach oben geschafft. 🙂

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Sydney

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Opernhaus von vorne

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Harbour Bridge

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Milsons Point

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Luna Park

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Glenmore Hotel Rooftop Bar

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Nachdem wir die wichtigsten Ecken in Sydney am ersten Tag alle besucht hatten, entschlossen wir am darauffolgenden Tag, an Heiligabend, eine Tagestour zu dem Blue Mountain Nationalpark zu machen. Das Naturschutzgebiet mit wunderschönen Hochebenen, welches ca. 60km östlich von Sydney liegt, bietet eindrucksvolle Schluchten, fantastische Aussichtpunkte, hohe Wasserfälle und eine einmalige Felsformation, wie die Three Sisters.

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Blue Mountain

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Three Sisters

Die Tour ging bis abends und da Irmi am 1. Weihnachtsfeiertag ihre 60. Geburtstag gefeiert hat, hatten wir beschlossen, an diesem Tag Essen zu gehen. Somit gab es für Georg und mich an Heiligabend einen original australischen Döner und eine Flasche Rotwein und kein Fondue wie sonst jedes Jahr. Aber das wussten wir ja schon vorher. Dieses Weihnachten war für uns nämlich in vielen Dingen anders als sonst. Zum einen war es für uns das erste Mal, dass wir Weihnachten nicht daheim, mit unseren Familien gefeiert haben, wie all die Jahre zuvor. Stattdessen saßen wir am anderen Ende der Welt, in einem Hotel, bei 30 Grad im Schatten. Zum anderen haben Georg und ich nach 7 Jahren das erste Mal Weihnachten zusammen gefeiert, was natürlich sehr schön war. Die Jahre zuvor war er über Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen immer in Freiburg bei seiner Oma. Nach unserem Weihnachtsdinner im Hotelzimmer haben wir uns dann noch mit Irmi in der Hotellobby getroffen und sie hat uns ein paar Geschenke aus der Heimat mitgebracht. An dieser Stelle nochmal: Danke Mama für die ganzen Plätzchen- sie waren suuuuuper lecker 🙂

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Meine Geschenke 🙂

Am 25.12. feiern die Australier hier Weihnachten, weshalb auch wir nach dem Frühstück in die Kirche gegangen sind. 5 min. Fußmarsch von unserem Hotel entfernt, fand in der St. Andrews Cathedral ein Weihnachtsgottesdienst statt. Ohne so recht zu wissen was uns dort erwartet, nahmen wir neben den Einheimischen Platz und konzentrierten uns darauf den englischsprechenden Pfarrer zu verstehen. Eine Stunde ging der Gottesdienst und ich muss sagen, es war der schönste Weihnachtsgottesdienst den ich je erlebt habe (und ich gehe jedes Jahr an Weihnachten in die Kirche 😉 ). Ok, von der Predigt habe ich nicht alles verstanden, aber der Kirchenchor begleitet von dem Blasorchester war das absolute Highlight.

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Happy Birthday Irmi

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St. Andrew’s Cathedral

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Nach dem Gottesdienst sind wir an den Bondi Beach gefahren und haben den Vormittag am Strand verbracht. Der Bondi Beach ist der beliebteste und schönste Strand in Sydney und von dort aus kann man einen schönen Spaziergang an der Küste entlang machen. Hier treffen sich am 1. Weihnachtsfeiertag alle Backpacker und „feiern“ zusammen Weihnachten.

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Bondi Beach

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Coastal Walk Bondi Beach

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Abends ging es mit der Fähre nach Manly und Irmi hat uns zur Feier des Tages zum Essen eingeladen 🙂

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Wunderschönes Sydney

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Am Boxing Day (=2. Weihnachtsfeiertag) ging es für uns nach Tasmanien, auf die größte Insel Australiens. Hier haben wir uns für 8 Tage ein kleines Häuschen mitten im Nationalpark gemietet und haben mit dem Auto ein Teil der Insel erkundet. [MEMO an uns: Während der Weihnachtszeit und der Peakseason, spontan vor Ort ein Automieten, ist  n i c h t.]Ja, irgendwie haben wir es im Voraus verpennt ein Auto zu mieten und standen dann am Flughafen, ohne Auto und ohne Plan. Da unser Mietshaus ohne Auto nicht zu erreichen war, mussten wir provisorisch eine Nacht in Hobart bleiben und teilten uns mit 5 anderen Backpackern ein Zimmer im Hostel. Nachdem dieses Problem am nächsten Tag glücklicherweise gelöst war, konnten wir endlich die Insel erkunden.

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unser kleines Häuschen mitten im Nirgendwo

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Mount Field Nationalpark Tasmania

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Russell Falls

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Russell Falls

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Lady Barron Falls

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Der Lake Gordon ist ein Stausee im Süden von Tasmanien, wo sich das größte Wasserkraftwerk Tasmaniens befindet. Hier wird ein Großteil der Elektrizität erzeugt.

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Lake Gordon

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Auf dem Damm

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Die Staumauer ist die fünft höchste in Australien

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Mittagessen am zweiten Tag: Georgs selbstgefangene Forelle. Lecker wars!

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Jedes Jahr findet in Sydney/Hobart einer der schwierigsten Hochseeregatten der Welt statt. Traditionell starten die Teilnehmer am Boxing Day in Sydney und die ersten Boote kommen bereits zwei Tage später in Hobart an.

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Hobart Harbour

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New Years Eve Dinner im Drunken Admiral in Hobart (absolut empfehlenswert)

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Cheers

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Die besten Muscheln, die ich je gegessen habe

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Freycinet Nationalpark an der Ostküste von Tasmanien: Hier befindet sich die bekannte Wineglass Bay (Foto) und die Coles Bay

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vermutlich zum letzten Mal ein paar Kängurus gesehen

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Mama mit Baby

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Tasmanischer Teufel

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Tasmanischer Teufel

Tasmanien hat uns sehr gut gefallen. Leider haben wir nur den Süden der Insel, sowie einen Teil der Ostküste kennengelernt. Trotzdem bin ich nicht der Meinung (wie viele andere), dass Tasmanien „Australien in klein wäre“. Zum einen sind hier weitaus weniger Backpacker unterwegs und viel mehr Familien mit Kindern. Zum anderen hat Tasmanien nicht so viel zu bieten wie Australien. Es gibt dort viele schöne Nationalparks, welche auch Ähnlichkeiten mit denen in Australien haben. Trotzdem ist besonders die Ostküste in Australien eindeutig vielseitiger mit all den Stränden, Sehenswürdigkeiten und Ortschaften, als der Teil Tasmanien, den wir kennengelernt haben 😉

Gerade sitzen wir in Sydney im Hostel und das Wetter ist leider nicht so berauschend. Wir werden jetzt nochmal durch die Stadt schlendern und heute Abend geht schon unser Flieger nach Neuseeland 🙂 Dann heißt es ByeBye Australien und Hallo NZ 🙂

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