Welcome to the mother city – Kapstadt

Nach einem schnellen aber tränenreichen Abschied am Frankfurter Flughafen starteten wir am Samstagabend unser großes Abenteuer. 11 ¾ Flugstunden und einige Turbulenzen später sind wir sonntags gegen 08:00 Uhr in Kapstadt gelandet. Kurz vor der Landung kam ich mit meiner Sitznachbarin ins Gespräch und sie erzählte mir, dass sie seit vielen Jahren nach Kapstadt reist und bis vor kurzen auch noch ein Haus hier hatte. Dies hat sie nach ihrer Scheidung verkauft und besucht nun jährlich eine Freundin, die in Kapstadt wohnt. Sie gab uns einige wertvolle Tipps und bot uns an, ihre Freundin zu fragen, ob sie uns vom Flughafen mit in die Stadt nehmen kann. Das Angebot haben wir natürlich dankend angenommen. Doch leider wurde daraus nichts. Wie sich nach langem Warten am Gepäckband in Kapstadt herausstellte, wurde Georgs Rucksack in Frankfurt vergessen. Nach langem hin und her, hieß es, dass er mit dem nächstmöglichen Flug nachgeschickt wird und direkt in unser Hostel gebracht wird. Da die Verlustmeldung am Flughafen in Kapstadt viel Zeit gekostet hat, sind wir letztendlich doch mit dem Taxi in unser Hostel gefahren.

Am Flughafen in Frankfurt

Am Flughafen in Frankfurt

flugroute

Unser Hostel liegt ca. 10 Gehminuten von der Victoria & Alfred Waterfront entfernt, welche wir am Sonntag auch gleich aufsuchten. Mit einem schönen Blick auf den Tafelberg, einer riesigen Shoppingmall und unzähligen Restaurants lockt der Hafen viele Touristen und auch Einheimische an. Leider hat es gegen Nachmittag angefangen zu regnen, sodass wir uns entschieden haben in das Two Oceans Aquarium zu gehen.  Das Wetter ist hier sehr wechselhaft und die Temperaturen sind ähnlich wie in Deutschland.

V&A Waterfront, Kapstadt

V&A Waterfront, Kapstadt

V&A Waterfront, Kapstadt

V&A Waterfront, Kapstadt

V&A Waterfront, Kapstadt mit Blick auf den Tafelberg

V&A Waterfront, Kapstadt, mit Blick auf den Tafelberg

Blick auf Kapstadt und das Stadion

Blick auf Kapstadt und das Stadion

Am Montag sind wir relativ früh aufgestanden und haben eine Tagestour mit einem hop on hop off Bus gemacht. Über den Stadtteil District Six, welches früher hauptsächlich von freigelassenen Sklaven, Händlern, Arbeitern und Immigranten bewohnt wurde, ging es weiter Richtung Constantia, ein kleiner Vorort von Kapstadt. Bekannt ist dieser Ort für die vielen Weingüter und dem exklusiven Villenviertel. Touristen kommen hier aber hauptsächlich der vielen Weingüter her, welche entlang der Constantia wine route besucht werden können. Für nur 40 ZAR (2,70 EUR) haben wir hier eine Weinprobe gemacht und durften fünf verschiedene Weiß- und Rotweine probieren. Ein Paradies für Weinliebhaber 🙂

Weingüter, Constantia

Weingüter, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weinprobe, Constantia

Weingüter soweit das Auge reicht :)

Weingüter, Constantia

Constantia

Constantia

Constantia

Constantia

Von Constantia ging es weiter Richtung Hout bay, ein Ortsteil von Kapstadt. Hier beginnt der Chapman’s Peak Drive, eine der spektakulärsten Küstenstraßen der Welt. Auf der Fahrt Richtung Camps Bay haben wir von der Straße aus sogar Wale im Meer gesehen. Das war wirklich atemberaubend und ein Muss für jeden, der Mal nach Kapstadt kommt 🙂

Hout bay

Hout bay

Haut bay

Hout bay

Chapman’s Peak Drive

Chapman’s Peak Drive

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Chapman’s Peak Drive

Chapman’s Peak Drive

Chapman’s Peak Drive

Chapman’s Peak Drive

Chapman’s Peak Drive

Kapstadt ist eine landschaftliche Schönheit mit einer sehr eigenartigen Bevölkerung. Die Menschen hier leben eine ganze Spur ruhiger und gelassener. Das merkt man schon, sobald man aus dem Flugzeug aussteigt. Es scheint als könnte sie nichts aus der Ruhe bringen. Aber es gibt tatsächlich drei Fragen, die einen Kapstädter wohl ziemlich auf die Palme bringt: 1) Wann wird das erste Hotel auf dem Tafelberg gebaut? 2) Warum kann man die Weingüter nicht näher an die Stadt bauen? 3) Darf man ein Pinguin als Haustier mitnehmen? 😀  Rote Ampeln werden hier von den einheimischen Fußgängern auch generell ignoriert. Es bleibt KEIN Fußgänger an einer roten Ampel stehen. Das kuriose an der Sache ist, dass die Menschen zwar auf den Ampelknopf drücken, allerdings nicht im Stehen und dem Vorhaben danach zu warten bis es grün wird,- sie drücken beim Vorbeigehen und laufen direkt bei ROT über die Straße. Nachdem das alle hier so machen, machen wir das auch so. Ansonsten fühlen wir uns hier sehr wohl und von der anfänglichen Skepsis und Angst, überfallen zu werden, ist fast nichts mehr zu spüren. Das liegt vielleicht auch an den ganze Touristen und Backpackern, die sich hier aufhalten. Kapstadt ist ein Paradies für Backpacker, da es viele sehr günstige Hostels gibt, in denen sich Reiselustige aus aller Welt treffen. Auch die Preise in Restaurants und Supermärkte sind im Vergleich zu Deutschland sehr billig. Im Gegensatz dazu gibt es hier natürlich auch viele Hotels, die sich in Sachen Luxus überbieten was das Zeug hält. Eines der bekanntesten Luxus-Hotels ist das Mount Nelson Hotel. Hier treffen sich alle Prominente und Reichen, die gerade in der Stadt sind und keine eigene Villa in Kapstadt besitzen. Unser Tourguide hat uns erzählt, dass sich eines Tages mal in diesem Hotel ein Gast beschwerte, dass sich wohl ein Landstreicher auf dem Gelände aufhält. Es hat sich dann allerdings herausgestellt, dass das John Legend war, der gerade im Garten meditierte 😀

Nach unserer Bustour durch Kapstadt haben wir uns mit Emilia, Viki und Maike zum Burger essen verabredet. Maike kommt aus Heppenheim und wir haben sie in unserem Hostel kennengelernt. Die Welt ist einfach klein. Ab morgen haben wir uns ein Auto gemietet und werden dann ein wenig Kapstadt unsicher machen 🙂

Viki, Maike, Emilia, Georg, Maike

Viki, Maike, Emilia, Georg, Maike

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